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08.09.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Von Croman (Grüne) ist gegen eine freie Presse!

Bundestagsmitglied Viola von Croman (Foto) von den Grünen hat sich am Dienstag (03.09.) in einem offenen Brief an Herrn Seidenfeiden gewandt, wegen eines kritischen HNA-Artikels über unseren NPD-Direktkandidaten Marco Borrmann (wir berichteten). Nicht etwa, weil der Artikel über Herrn Borrmann zu kritisch war, sondern weil er nach Meinung von von Croman nicht kritisch genug sei!

Es ist eine Unverschämtheit, wenn sich Bundestagsabgeordnete in die Berichterstattung der Medien einmischen. Die Einmischung vom damaligen Bundespräsidenten Wulff (CDU) bei der BILD-Zeitung hatte Anfang letzten Jahres für berechtigten Wirbel gesorgt  und nicht unmaßgeblich zum Rücktritt beigetragen.

Vor einem knappen Jahr sorgte dann noch der CSU-Sprecher Strepp für ein Rauschen im Blätterwald. Strepp hatte nach Angaben des Zweiten Deutschen Fernsehens eine Ausstrahlung eines Beitrages von der bayrischen SPD verhindert bzw. verschoben haben. Schlußendlich führten die Vorwürfe vom ZDF und der ARD ebenfalls zum Rücktritt von CSU-Sprecher Strepp.

Wir haben mit der Veröffentlichung dieses Artikels bewußt ein paar Tage gewartet um zu sehen, ob sich die Medien in diesem Lande auch in unserem Fall wehren und die Freiheit eigene Artikel zu verbreiten verteidigen. Wie leider zu erwarten war, greift (bislang) keine Tageszeitung, kein Radiosender und erst Recht kein Fernsehsender den Skandal auf, dass die Bundestagsabgeordnete der Grünen eine Tageszeitung unter Druck setzt-obwohl diese den Artikel in der Zwischenzeit sogar schon entfernt hat- und, mehr oder minder verdeckt, künftig bessere Staatspropaganda von der HNA erwartet.

Frau von Croman kandidiert im Übrigen nicht einmal im Wahlkreis von Marco Borrmann (Göttingen), sondern für den Wahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode. Inwiefern nimmt Sie sich also das Recht heraus, die Lokalausgaben von Zeitungen-die in anderen Wahlkreisen erscheinen- zu beeinflußen?

Erschreckend ist festzustellen, dass die Grünen-Abgeordnete mit dem Versuch der immer weiter gehenden Einflußnahme keine Ausnahme mehr darstellt. So träumen schon mehrere Politiker von einem „Zeitungsrat“, ähnlich dem Fernsehrat, der sich bekanntlich größtenteils aus Politikern, sowie direkt und indirekt mit den Politikern verbundenen Gruppen und Vereinigungen zusammensetzt.

Eine wirkliche vielfältige Berichterstattung gibt es zwar schon lange nicht mehr in der BRD. Dass die Reste einer Meinungsvielfalt, die immer wieder gefeiert wird, offensiv bekämpft werden und es weder die Medien selber, noch deren Leser, Hörer und Seher stören ist alarmierend.

Frau von Croman, entschuldigen sie sich bei der HNA!

Für wirkliche Meinungsfreiheit, am 22. September NPD wählen!

(DD)

 

Foto:  Quelle Flickr: Viola von CramonUrheber: Heinrich-Böll-Stiftung Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.

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