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Gedichte

Unsre Fürsten hatten viel versprochen,
doch das Halten schien nicht ihre Pflicht.
Haben wir denn nun soviel verbrochen,
daß sie hielten ihr Versprechen nicht?

Schlimmer wird es jetzt von Tag zu Tage,
Schweigen ist nur unser einzig Recht:
Untertanen ziemet keine Klage,
Und gehorchen muß dem Herrn der Knecht.

Unsre Brüder werden ausgewiesen,
mehr als alles Recht gilt Polizei.
Heute trifft es jenen, morgen diesen,
Jeder, jeder Deutsch' ist vogelfrei.

Deutsche Freiheit lebet nur im Liede,
deutsches Recht, es ist ein Märchen nur.
Deutschlands Wohlfahrt ist ein langer Friede -
voll von lauter Willkür und Zensur.

Darum ziehn wir aus dem Vaterlande,
kehren nun und nimmermehr zurück,
suchen Freiheit uns am fremden Strande -
Freiheit ist nur Leben, ist nur Glück.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben


 

Daß wir so das Fremde lieben!
Zu dem Fremden hingetrieben
sind wir selbst uns fremd geblieben -
Deutsch will keiner sein.
Nur von Auslands Gnaden sollen
wir bestehn, wir Lebensvollen,
selbst nichts tun und selbst nichts wollen?
Schlag der Teufel drein!

Sollen wir an uns verzagen?
Kein Gefühl im Herzen tragen,
nicht einmal zu sagen wagen,
dass wir Deutsche sind?
Stählt die Sinnen und Gemüter!
Seid die Schirmer, seid die Hüter
eurer eignen deutschen Güter!
Werdet deutschgesinnt!

Was die Fremden Gutes machten,
laßt uns immer gern beachten,
aber nach dem Besten trachten
für das Vaterland!
Liebend alle Welt umfassen,
sich verachten, sich nur hassen,
kann`s der Deutsche niemals lassen?
Armes Vaterland!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben



Und wenn sie alle weichen,

wenn menschenleer das Feld,
wenn von den deutschen Eichen
der letzte Stamm zerschellt,
wenn todeswund in Scherben
das letzte Schwert zersprang,
ich glaube nicht an Sterben
und nicht an Untergang.

Ob sich die Gegner wiegen
In trunk`ner Siegesgier,
sie mögen heute siegen,
doch morgen siegen wir!

Bogislav von Selchow

 


 

Nichts kann uns rauben,

Liebe und Glauben
Zu unserem Land;
Es zu erhalten
Und zu gestalten
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
unseren Erben
gilt dann die Pflicht,
es zu erhalten
und zu gestalten.
Deutschland stirbt nicht!

Karl Bröger

 


02.05.2012
Leben und Arbeiten in der Heimat - NPD-Demo am 1. Mai 2012
 
02.05.2012, Leben und Arbeiten in der Heimat - NPD-Demo am 1. Mai 2012
  • Am 1. Mai 2012 demonstrierte die nationale Opposition mit über 300 Kameraden in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg.
25.04.2012
Unterstützungsaufruf des NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel
 
25.04.2012, Unterstützungsaufruf des NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel
  • Kurz vor den Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen gilt es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Die NPD ist die unbequeme und ehrliche Alternative in einer linkslastigen Parteienlandschaft.

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