13.05.2011
Nicht nur der Frühling sorgt für mehr Grün in Deutschland.Den neuesten Meinungsumfragen zufolge wird Deutschland auch politisch immer grüner, und danach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis deren Chef Cem Özdemir Bundeskanzler wird, in allen deutschen Städten Tempo 30 herrscht, und die Kernkraftwerke um jeden Preis abgeschaltet werden.
Die Verbraucher, Firmen wie Privatpersonen, werden die Zeche schon zahlen. Zumindest die Privathaushalte, die nicht so einfach das Land verlassen können wie die Unternehmen. Unser Land wird dann Multi-Kulti zur Maxime erheben, kosmopolitisch sein und den Fremden zur Sebstbedienung angepriesen werden. Dabei ist klar: In der Opposition sind die Grünen eine Verweigerungspartei. In der Bundesregierung haben sie zusammen mit der SPD der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke für 20 Jahre zugestimmt, ebenso den deutschen Kriegsbeteilungen. In beiden Fällen haben sie in der Regierung ihre Prinzipien verlassen, und es zeigt, wie verwirrt, wie uninformiert oder wie vergeßlich ihre Wähler sind. Doch bei den kommenden Wahlen wird ihnen kein Tsunami mehr helfen.
Seit der in Kraft getretenen Freizügigkeitsregelung am 1. Mai drängen zur Freude der Kapitalisten Hundertausende arbeitssuchender Lohndrücker aus Osteuropa in unser Land. Sobald der Chor der Kapialistenverbände sein Klagelied vom »Fachkräftemangel« anstimmt, folgen Grüne und FDP und fordern beflissen zusätzlich eine leichtere Zuwanderung für Fachkräfte von außerhalb der EU. Bringen wir es auf den Punkt: die Multi-Kulti-Parteien der BRD sind nicht daran interessiert, die Millionen ungenutzten Reserven deutscher Arbeitsloser wieder durch Qualifizierung in den Arbeitsprozeß einzugliedern.
Wir meinen: Wenn ein »Fachkräftemangel« da sein sollte, wie wäre es zur Abhilfe mit Nachqualifizierung für ältere Arbeitslose, für »Spätzünder« unter den Jugendlichen ohne Arbeit oder Festanstellungen für billig ausgenutzte Praktikanten? Was soll dieser ganze Ausländerwahn und das Migrantengerede? Die Wähler scheinen dies alles so zu wollen, in Baden-Württemberg erhielten eine Frau Muhterem Aras und ein Herr Lebe Abal ein Direktmandat. Damit dürften die Multi-Kulti-Fetischisten der BRD-Eliten vorläufig ihren größten Triumph feiern, bieten aber keine Lösungen an. Das Kapital und die Spekulanten kennen schon lange kein Vaterland mehr. Kapitalismus und Globalisierung verbessern nicht die Lebensbedingungen der Menschen, weder in Deutschland noch sonst wo auf der Welt. Mit solchen Herrschaften läßt sich Deutschland nicht wieder »fit für die Zukunft« machen. Die Frage bleibt nur: wer wählt derartige Perspektivlosigkeiten?
Gibt es überhaupt noch eine Chance zu Wende? Nur noch knapp mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten finden den Weg in die Wahllokale. So werden wir von einer Minderheitenmeinung von 25 – 30 Prozent der Wahlberechtigten majorisiert. Der Rest wurde durch Entbildung in die Resignation getrieben und geht meist gar nicht mehr zur Wahl.
Einzig die NPD bietet eine wirkliche alternative Politik für unser Volk. Doch wer weiß das angesichts der Schweigespirale in den Medien schon? Der Parteivorstand setzte sich auf seiner letzten Sitzung sehr intensiv mit diesen Fragen auseinander. Wir werden in den Sommermonaten mit einer Kampagne unter dem Motto »Raus aus dem Euro« alles tun, um unter den deutschen Wahlparteien wieder ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal zu haben. Blicken wir nach vorn, die letzten Wahlkämpfe in diesem Jahr brauchen unsere volle Kraft. Deutschland ist da, wo deutsche Herzen sind!
Udo Voigt
Parteivorsitzender
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