npd-niedersachsen.de

03.07.2021

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Warum Regenbogen und der Kniefall von Wembley eine gute Medizin sind

GEDANKEN ZUR EM

„Die Mannschaft“ ist bereits im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft ausgeschieden. Viele sagen, dass das frühe Aus nicht unverdient ist. Die deutsche Elf agierte größtenteils ideenlos, ohne Drang zum Erfolg.

Doch mehr noch als über die sportliche Leistung wird über das diskutiert, was politisch neben und auf dem Rasen stattgefunden hat. Über weite Strecken hatte man das Gefühl, die Mannen um Manuel Neuer sind nicht als Fußballspieler angetreten, sondern als politische Botschafter von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Zu seinen persönlichen Eindrücken und zur politischen Einordnung schrieb dazu unser stellvertretender Parteivorsitzender Ronny Zasowk auf Facebook:

„Ich habe kein einziges EM-Spiel gesehen und habe von Fußball nur rudimentäre Kenntnisse, weshalb ich mir keine Aussagen zur sportlichen Leistung anmaße. Diese EM muss aber politisch eingeordnet werden, die “Mannschaft” will es ja so.

Am Ende ist es gut, dass diese Mannschaft als Regenbogen-Truppe aufgelaufen ist und sich würdelos in den Staub gekniet hat.

Warum?

Als Kind der 90er habe ich, zumindest gefühlt, jedes sportliche Großereignis mitverfolgt und, schon mit gesundem kindlichem Patriotismus gesegnet, immer mit den deutschen Sportlern mitgefiebert. Ob Schumacher, Becker, Ulrich, die deutschen Mannschaften der unterschiedlichsten Sportarten, ganz egal.

Ausgerechnet im Jahr 2006 war damit Schluss. Im Jahr des deutschen Sommermärchens, als ganz Deutschland in Schwarz-rot-gold herumlief, jeder sich für ein paar Wochen zu Deutschland bekannte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Dieser wohldosierte, politisch zeitweilig geduldete und verkitschte Ersatzpatriotismus ist ja eine Show sondergleichen! Das ganze Jahr soll ich mich für die eigene Geschichte schämen, soll die eigenen Nationalsymbole missachten, soll keine deutschen Interessen vertreten, aber für paar Wochen alle zwei Jahre, wenn es FIFA oder UEFA in den Kalender passt, soll ich stolzer Deutscher sein dürfen?

Nicht mit mir! Macht euren Dreck alleine!

Spätestens als Jogis Wundertruppe immer multikultureller wurde, später statt als Nationalmannschaft nur noch als die “Die Mannschaft” vermarktet wurde, fiel es immer mehr Deutschen schwer, sich mit diesem Haufen zu identifizieren. Schon 2018 bedauerten viele das frühe Ausscheiden nicht.

Doch es brauchte noch einen Höhepunkt: Die aktuelle EM bescherte uns mit Regenbogenstadien, bunten Kapitänsbinden, dreisten Gesten und Äußerungen gegenüber identitätsbewussten Völkern und ihren Gästefans und dem gestrigen Kniefall so viele Zumutungen, dass wahnsinnig viele Menschen eine Niederlage der “Mannschaft” regelrecht herbeisehnten.

Nicht, weil sie plötzlich gegen Deutschland sind. Nicht, weil sie kein Fußball mögen. Nein, weil sie nicht mehr politisch missbraucht werden wollen. Weil sie sich keinen Ersatzpatriotismus in homöopathischen Dosen verordnen lassen wollen.

Eine Mannschaft, die das eigene Volk nicht achtet, die es nicht als Ehre begreift, stellvertretend für dieses Volk anzutreten, hat die Achtung dieses Volkes nicht verdient! Einen Ersatzpatriotismus, der alle paar Jahre politisch geduldet und medial zelebriert salonfähig wird, brauche ich zumindest nicht! Vielleicht hilft die Entfremdung von dieser “Mannschaft” bei der Entwicklung eines gesunden, nicht überheblichen Nationalstolzes, der nicht nach ein paar Wochen wieder im Schrank verschwindet. Dann hätten Regenbogen und Kniefall als wirklich gute Medizin gewirkt.“

Es sind bereits 3 Kommentare zu diesem Eintrag vorhanden.

#1
03.07.2021 23:16   
recherche3@gmx.de   
Lieber geh ich mit meinen eigenen Ideen unter, als dass ich mit den Ideen meiner Feinde lebe.
 
#2
03.07.2021 23:33   
info@npd-hannover-ost.de   
Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
 
#3
03.07.2021 23:37   
info@npd-hannover-ost.de   
Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
 

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
44.197.197.23
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
Bitte geben Sie Ihren Namen ein! Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse ein. __KEINE_GUELTIGE_EMAIL__ Bitte Kommentar eingeben Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein. Bitte lesen und bestätigen Sie unsere Datenschutzerklärung.
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: