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22.12.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Kopenhagen: Gipfel der Versager verläuft ergebnislos

Er wurde wie jedes Jahr von Protesten begleitet, weil erwartbar war, daß die großen Hoffnungen, die viele in ihn setzten, nicht erfüllt werden würden. Die Medien überschlugen sich tagelang ob der großen Bedeutung des neuesten „Klima-Gipfels“, der nun in Kopenhagen stattfand. Mit großem Interesse wurde vor allem der Rede von US-Präsident Obama entgegengefiebert – doch alles umsonst. Eine Rede wie jede andere, nichts sagend, inhaltsleer und bedeutungslos.

Welche Hoffnungen legten die von der Klima-Hysterie Gefangenen nicht, die sich am Ende des Gipfels allesamt als Luftblasen entpuppten? Feste Zusagen der großen Schadstoffemissäre bezüglich der angemahnten CO2-Reduktion, echte Investitionen in eine saubere Industrie oder wenigstens konkrete Aussagen, wie die Herrschenden der kapitalistischen Staaten das Problem der Erderwärmung nachhaltig lösen oder abmildern wollen – alles Fehlanzeige. Auch wenn Merkel, Obama und viele andere mit ohrenbetäubenden Ankündigungen nach Kopenhagen kamen, das Resultat bewegte sich nahe null.

Die Medien versuchen das Scheitern des Gipfels nun mit dem Vorherrschen nationaler Interessen zu erklären, diese hätten das Zustandekommen eines wegweisenden Beschlusses verhindert. Doch dem ist mitnichten so. Die führenden Konzerne und Herren des großen Geldes haben kein Interesse an wirklichen Veränderungen, sie wollen keinen neuen Kostenfaktor namens Klimaschutz. Da können auch die vermeintlichen Regierungen, die allesamt nur Marionetten des Kapitals sind, keinen Deut dran ändern. Die Rendite muß stimmen, einen Profithemmer wie den Klima- oder besser gesagt Umweltschutz will man tunlichst vermeiden.

Ebenso muß der Fakt merkwürdig stimmen, daß auf dem Gipfel fast ausschließlich Laien miteinander debattierten. Dort, wo nicht Fachleute, sondern die Handlanger des Großkapitals miteinander das Schicksal unserer Erde auskungeln, sollte man nicht viel Gutes erwarten.

Bei einem Anlaß wie dem Klima-Gipfel läßt sich das Dilemma der westlich-liberalen Demokratie sehr gut studieren. Die politisch Etablierten müssen, weil das Thema mittlerweile nicht mehr aus der öffentlichen Debatte wegzudenken ist und das Problem der Verschmutzung unserer Umwelt und Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen nicht mehr abzuleugnen ist, sich besorgt zeigen und rege Geschäftigkeit demonstrieren. Aber andererseits müssen sie weiterhin das tun, was nun mal laut oberster Spielregel des Liberalkapitalismus ihre Hauptaufgabe ist: den global agierenden Konzernen zu verstärktem Wachstum und Profiten verhelfen. Der Spagat, einerseits die alarmierte Öffentlichkeit zu vertrösten, andererseits den Konzernen eifriger Diener zu sein, gelingt immer weniger.

Eine echte Umweltschutzpolitik, die die Interessen der Menschen als Teil der Natur wahrnimmt, ist unter kapitalistischen Bedingungen nicht machbar. Die Konzerne müssen maximale Gewinne erwirtschaften, da sind Kostenfaktoren wie der Umweltschutz nicht hinnehmbar. Der durch den Zinsmechanismus hervorgerufene, immerwährende Wachstumszwang zwingt die Konzerne, elementare Interessen der Menschen wie eine saubere Umwelt und eine heile Natur zu ignorieren. Somit ist eine wirkliche Veränderung nicht mit weiteren Gipfeln der höchsten Marionetten erreichbar, sondern nur mit der Abkehr vom Kapitalismus und Wachstumswahn an sich. Die Menschen werden sich entscheiden müssen: Erhalt der Umwelt und letztlich unser aller Lebensmöglichkeiten oder weiterhin stumpfsinniger Glaube an das angeblich Heil bringende Wachstum. Beides gemeinsam wird nicht möglich sein.

Es liegt letztlich nicht nur an den Polit-Bonzen und ihren Herren an den Schalthebeln der Macht, sondern vor allem am kleinen Mann auf der Straße. Glaubt er weiterhin den Lügen der System-Propaganda, wonach nur Wachstum die Lösung aller Probleme darstellt, oder begreift er endlich, daß nur Volkswirtschaften, die sich an den Bedürfnissen der gewachsenen Gemeinschaften der Menschen(der Völker), der Natur und letztlich den räumlichen Bedingungen orientieren, die Probleme in den Griff bekommen können.

Die Globalisierung ist der Prozeß, der die Völker und Staaten in einen perversen Standortwettbewerb miteinander gezwungen hat. Die logische Folge ist Umweltzerstörung, denn im Rahmen des weltweiten Monopolys gilt es, die Kosten zu drücken, auch wenn das letztlich die endgültige Zerstörung unserer Erde zur Folge hat.

Nicht die elementaren und existenziellen Interessen der Völker verhindern eine Lösung. Der Liberalismus als elende Wachstumsideologie und mit ihm die Globalisierung als dessen Realisierung sind die größten Feinde eines echten Umwelt- und Klimaschutzes.

Berlin, den 22.12.2009
NPD-Pressestelle

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