npd-niedersachsen.de

10.11.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Keine Atom-Experimente mit unserem Volk!

Alle Jahre wieder berichten die Medien über die so genannten Castor-Transporte und die damit verbundenen Proteste aufgebrachter Massen. Ausführlich kommen dabei Polizisten zu Wort, die es als ihre Pflicht bezeichnen, die Protestierenden von den Schienen zu räumen, um dem radioaktiven Zug die Durchfahrt zu gewähren. Noch ausführlicher kommen oft pubertäre Protestierende zu Wort, die mit den üblichen polizeifeindlichen Floskeln angebliche gewalttätige Übergriffe der Polizei anprangern. Doch was leider nur selten und schon gar nicht in seiner wirklichen Relevanz thematisiert wird, ist, welche Folgen die Zwischenlagerung und vor allem die angestrebte Endlagerung in unterirdischen Salzstöcken mit sich bringen können und wer davon profitieren will.

Das niedersächsische Gorleben, welches nur einen Katzensprung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt entfernt liegt, soll ab dem Jahr 2030 als Endlager für sämtliche - auch hochradioaktive - Arten von Atommüll dienen. Zahlreiche namhafte Geologen bestreiten die Eignung der unterirdischen Salzstöcke als Endlager für höchst gefährlichen Schrott aus den Wiederaufarbeitungsanlagen. Die Castor-Behälter korrodieren mit der Zeit und separiertes Chlorgas kann zu einer unkalkulierbaren Kette von Explosionen führen, deren Folgen nicht absehbar sind. Ein Tschernobyl unbeschreibbaren Ausmaßes im Herzen Deutschlands wäre die Folge. Hinzukommt daß der Salzstock ständig in Bewegung ist und daher weder kurz- noch langfristig als sichere Lagerstätte für den Atom-Schrott in Frage kommt.

Bisher wird Gorleben nur als Zwischenlager genutzt. Es rollen immer mehr Transporte auf das idyllisch gelegene Städtchen zu, ohne daß sich die Politik im Klaren darüber ist, daß man mit diesem Treiben womöglich das Grab des deutschen Volkes schaufelt. Die zentrale Lage Gorlebens, die beängstigenden Horror-Szenarien von Geologen und die Tatsache, daß ein Ende der Transporte noch längst nicht in Sicht ist, sind Grund genug, gegen die unseriöse Politik der Bundesregierung zu protestieren!

Seit 1984 kann laut wissenschaftlichen Kreisen als erwiesen gelten, daß Gorlebens Salzstöcke nicht als Endlager taugen. Doch seither gab es von keiner Bundesregierung ernste, konsequente und vor allem widerspruchsfreie Maßnahmen zur nachhaltigen Schaffung von Energie-Alternativen. Bis 2009 betrug der Anteil alternativer Energiequellen in Deutschland gerade einmal 16,1 %  - Folge des jahrelangen Versagens der etablierten Parteien in der Energiepolitik.

Stattdessen beschloß die amtierende Bundesregierung erst kürzlich den Ausstieg aus dem Atomausstieg und gab somit der Atomindustrie eine jahrelange Profitgarantie. Die Herrschenden fühlen sich nicht dem Sicherheitsbedürfnis unseres Volkes verpflichtet, sondern den Kapital-Interessen der Großkonzerne.

Wir als NPD bekennen uns konsequent zum Erhalt der Lebensgrundlagen unseres Volkes und lehnen daher alle Experimente auf dem Rücken unseres Volkes ab. Wir fordern das schnellstmögliche Ende des atomaren Energiezeitalters und die Hinwendung zu einer alternativen Energieversorgung unseres Volkes.

Alles andere wäre verantwortungsloser Wahnsinn – nicht nur Niedersachsen und den Gorleben-nahen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gegenüber, sondern allen kommenden deutschen Generationen!

Ronny Zasowk


 

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