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11.12.2007
Niedersachsen, Landtagswahl 2008

Lesezeit: etwa 1 Minute

Waldorfbewegung zeigt ihr wahres Gesicht

Zur Unterlassungsklage des Bundes der Waldorfschulen gegen den niedersächsischen NPD-Spitzenkandidaten, die Bezeichnung »Waldorf« für eine neue Schulgründung nicht zu benutzen, erklärte Andreas Molau:

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»Der Bund der Waldorfschulen läßt hier seine Maske fallen. Wie eine Sekte werden Kritiker oder Andersdenkende mundtot zu machen versucht. Hier spricht das schlechte Gewissen einer Schulbewegung, die von einem wesentlichen Element des Schulgründers ablenken will, dem Rasse und Volksseele geläufige und elementare Begriffe waren.

Der Bund hat bereits bei der Entlassung meiner Kinder aus der Waldorfschule gezeigt, daß für ihn nicht die Kinder, sondern eine falsch verstandene Ideologie im Vordergrund steht. Damals hatte man es nicht für nötig befunden, die Diskriminierung von Kindern durch die Braunschweiger Waldorfschule zu unterbinden.

Vor der Frankfurter Buchmesse wurde nun eine kritische Auseinandersetzung zwischen Laurenzo Ravagli und mir buchstäblich eingestampft. Wenn die Kluft zwischen Waldorfpädagogik und nationalem Gedankengut so weit entfernt ist, warum gab es dann überhaupt erst ein Buch, das bis zur Drucklegung fertig gestellt wurde? Es wäre interessant zu erfahren, welche Rolle der Bund der Waldorfschulen hier gespielt hat.

Und nun soll mir also gleichsam vorauseilend in freiem pädagogischen Wirken untersagt werden, den Begriff Waldorf überhaupt nur in die politische Diskussion einzubringen. Der Bund der Waldorfschulen kann aber logischerweise  erst über eine Schulzulassung entscheiden, wenn ein Antrag eingegangen ist.

Die Frage, inwieweit nationale Politik und Waldorfpädagogik zusammenpassen, möchte der Bund offenbar nicht diskutieren. Damit erweist er sich jedoch einen Bärendienst, weil auch für den Wohlmeinensten klar wird, daß es hier etwas zu verbergen gibt. Ich sehe deshalb einer Klage gelassen entgegen.

Im Landtagswahlkampf wird mich das dazu animieren, mich insbesondere an die Waldorfschulen zu wenden. Wir werden sehen, wie die Diskussionsbereitschaft vor Ort ist. Bereits in Berlin konnte ich beim letzten Bundestagswahlkampf zum Ärger der Lehrerschaft offene Diskussionen mit einer Schülerschaft führen, die offenbar freier ist als ihre Lehrer.«  

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