npd-niedersachsen.de

11.12.2007

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Eklat beim Preisskat der SPD Munster am 01.12.2007

Die SPD Munster lud in der Zeitung zum öffentlichen Preisskat ein. Da wir beherzte Skatspieler sind, wollten wir natürlich bei der SPD den ersten Platz machen. Rechtzeitig vor Spielbeginn meldeten wir uns im Sportlerheim  an und mischten uns unter die Genossen und Nichtgenossen, aber Mitspieler. Wenige Minuten nach dem wir uns an einen Spieltisch setzten, kam ein spontan aufgestelltes Anti-Rechts-Begrüßungs-Komitee zu uns. Man wies uns darauf hin, daß dies eine SPD Veranstaltung sei und einige Genossen nicht mit uns Skat spielen wollten. Diese Genossen drohten mit dem Verlassen der Veranstaltung, sollten wir als politisch Andersgesinnte, nicht von dieser Veranstaltung entfernt werden. Da es uns völlig egal ist, welcher politischen Ausrichtung unsere Mitspieler entstammen, beharrten wir auf unsere Teilnahme und schlugen vor, daß doch die intoleranten Genossen nach Hause gehen könnten. Daraufhin zog sich das Anti-Rechts-Begrüßungs-Komitee wieder zurück.
skat
Nach diesem Aufsehen erregenden Einsatz der Genossen kam es zu spontanen Solidarisierungen einiger Spieler mit uns. Man konnte nicht verstehen, wieso Nationalgesinnte nicht mitspielen durften. Jetzt war das ganze öffentlich und der Spielbeginn verzögerte sich weiter. Selbst alten Genossen war unsere Anwesenheit egal und sie drängten darauf, nun doch endlich beginnen zu wollen.

Nun spannte man den Wirt vor den „Roten Karren“. Dieser arme Mann, der ja eigentlich bisher unbeteiligt seiner Tätigkeit nachging, wurde instrumentalisiert für die Spielverderber-Genossen in die Bresche zu springen und den argumentlosen Genossen zu helfen. Er setzte sein Hausrecht durch und verwies uns ohne Begründung aus dem Gebäude.

Nach dieser (sozial-)demokratischen Glanzleistung, war unsere Skatlust natürlich ungebrochen. Glücklicherweise bot sich ein weiteres Turnier eines befreundeten Schützenvereins an. Eine Teilnahme an beiden Turnieren wäre uns ja sowieso nicht möglich gewesen.

Dort angekommen wurden wir keiner Gesinnungskontrolle unterzogen, sondern man wollte nur wissen, ob wir Skat spielen können und das mußten wir Ihnen gleich beweisen.

Im Nachhinein hätten wir bei der SPD sicher besser abgeschnitten, was wohl auch die größte Angst der Genossen war. Es besteht ja immerhin die Gefahr, daß ein nationaler Aktivist ihnen den Schinken vor den eigenen Augen abgreift. Die Schützenbrüder erwiesen sich als harte Gegner, so daß wir leider nicht die Spitzenplätze belegen konnten.

Quelle:http://www.snevern-jungs.net  

» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: