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17.01.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Frank Patta, Gürol Ergül und ihr politisch korrektes Geschlechtsleben

Wenn IG-Metall-Chef Frank Patta sich auf die nächste Lustreise macht, um wieder einmal Gewerkschaftsgelder zu verjubeln, dann hat er ein Problem. Er muß, sollte er Wort halten, die Freudendame nach ihrer politischen Gesinnung befragen. Denn bei seiner »kämpferischen« Rede vor den gelangweilten VW-Auszubildenden konfrontierte der ältere Herr die Belegschaft mit seinem Geschlechtsleben, in dem er immer wieder zwanghaft versicherte, kein »Sex mit Nazis« haben zu wollen. Ob die »Nazis« eine körperliche Vereinigung mit Herrn Patta wünschen, erschließt sich von dieser Stelle nicht.

Auch ansonsten griff der Verwalter über nicht unerhebliche Zwangsbeiträge dem Karneval voraus. Unter lautem Tröten und Trommeln verkündete der Mann die originelle Erkenntnis, daß »Faschismus keine Meinung«, sondern ein »Verbrechen« sei. Nun stellt sich nicht nur die Frage, was Patta unter einer »Meinung« versteht. Außerhalb von Gewerkschaftskreisen bezeichnet man als Meinung das subjektive Werturteil von Menschen zu Dingen oder Zuständen – im Gegensatz zum Wissen. Da subjektive Werturteile ihrer Natur nach subjektiv sind, kann es eigentlich gar keine Verneinung für das Werturteil geben. Allerhöchstens könnte eine aus einer Werthaltung begangene Tat verbrecherisch sein. Aber solche Feinheiten könnten unter dem Tröten womöglich untergehen.

Was kann man auch vom Chef einer Vereinigung wie der IG-Metall erwarten, in die man praktisch eintreten muß wie weiland in die SED. Arbeitsvertrag und Mitgliedsantrag der IG-Metall sind bekanntlich so gut wie eins. Insofern sind das Getröte und die lila Spruchbänder der Gewerkschaft eher Ablenkung. Wenn ein Verein undemokratisch ist, dann die IG-Metall. Die soll bekanntlich ja auch keinen Wahlkampf machen – also gegen die Wahl der NPD in Niedersachsen aufrufen – sondern sich für die tariflichen Interessen ihrer Mitglieder einsetzen.

Und noch etwas hat Patta durcheinander gebracht. »Die Funktionäre der NPD gehören nicht in die Parlamente, sondern in den Gerichtssaal«, tönte er vor dem 3.500 zwangsrekrutierten Demonstranten. Richtiger müßte es nach dem VW-Skandal heißen: »Die Funktionäre der Gewerkschaften sind bereits im Gerichtssaal gelandet.«

Fakt ist, daß die Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten auf ganzer Linie versagt haben. In keinem Fall konnten sie etwas gegen die Arbeitsplatzverlagerung machen. Die IG-Metall verkommt zum Traditionsverein, der mit der Verteilung seiner eigenen Bonzengehälter beschäftigt ist und tatenlos zusieht, wie Arbeitsplätze in alle Welt verlagert werden. Wer derartig die Interessen der Arbeitnehmer verrät, muß schon derartig herumprolen.

Die NPD spornt das in Niedersachsen an, noch stärker mit der Belegschaft in Kontakt zu kommen. Mit jedem Flugblatt und mit jeder Werbezeitung sehen nicht nur die VW-Arbeiter in Niedersachsen, wer ihre Interessen vertritt.

Andreas Molau

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