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27.01.2008

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Betriebsversammlung bei Dia Norm bestätigt NPD

Gestern um die Mittagszeit erreichten mehrere Anrufe von Angestellten den Vienenburger NPD-Kandidaten Patrick Kallweit. Auf der Betriebsversammlung beim Heizkörperhersteller Purmo Dia Norm in Vienenburg wurde bestätigt, was die NPD in den letzten Monaten bereits in zwei Faltblättern thematisiert hatte: für die meisten Kollegen naht der letzte Schichtwechsel unaufhaltsam. Nach Informationen einiger Angestellter werden bis Ende März bereits 135 der knapp über 200 Mitarbeiter entlassen. Die Betriebsleitung soll auf der Versammlung auch angemerkt haben, dass man dieses Thema ursprünglich erst in einigen Tagen oder Wochen zur Sprache bringen wollte, damit die Machenschaften der Chefetage zumindest nicht mehr zum Wahlkampfthema gemacht werden können.

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bei Dia Norm schlägt's fünf vor zwölf

Der NPD-Wahlkreiskandidat Patrick Kallweit erklärte hierzu: „Nachdem die Werksleitung nach Erscheinen unseres ersten Faltblattes zum Thema nach der erfolgten Handelsregisteränderung aufgrund der Auflösung der Dia Norm GmbH sogar versucht hatte anwaltlich gegen uns vorzugehen - was selbstverständlich misslang - ist dies nun ein umso härterer, weil dreisterer Schlag für die Kollegen, weil die Werksleitung nach wie vor mit Durchhalteparolen falsche Hoffnungen geweckt hatte. Anwaltlich wurde uns seinerzeit in einem mehrseitigen Schreiben u. a. mitgeteilt, dass das Werk weder von Schließung bedroht sei, noch die Werksleitung mit Durchhalteparolen arbeiten würde. Es stellte sich gestern etwas anderes heraus – und zwar geschickt so knapp vor dem Wahltermin kundgetan, dass man kaum mehr wahrnehmbar darauf reagieren kann.

Ab Ende März drohen nun Dutzende Existenzen zu zerbrechen, wofür die Globalisierungsparteien von CDU über SPD bis Linksaußen die Schuld tragen. Besonders Vienenburgs SPD-Bürgermeisterin Eltner, die noch im Herbst auf Anfragen der NPD im Rat bekräftigte, dass das Werk Vienenburg von Purmo Dia Norm in keiner Weise gefährdet sei und dass auch keine Arbeitsplätze in Gefahr seien, hat hier einen nicht unwesentlichen Teil der Verantwortung zu tragen. In den Wahlkampf ging die SPD mit dem Slogan „Gerechtigkeit kommt wieder“ – wir sind gespannt, wie diese rote Lügnerbande das dem Bürger mit einer solchen Globalisierungs- und Heuschreckenpolitik noch glaubhaft machen möchte. Die NPD wird dieses Vorgehen und die nun offensichtlich gewordene Verschleierungstaktik von Politik und Wirtschaft selbstverständlich im Rat der Stadt thematisieren. Die Bürgermeisterin hat sich für ihr zutiefst unmoralisches Verhalten zu rechtfertigen.

Den Gerechtigkeitsbegriff sollten die Herrschaften um Bürgermeisterin Eltner und SPD-Wahlkreiskandidat Siebert künftig lieber in der Tasche lassen, denn das kauft ihnen ohnehin niemand mehr ab. Sie sollten stattdessen einen kleinen Teil zur politischen Hygiene in unserer Region beitragen und als logische Konsequenz von ihren politischen Ämtern zurücktreten!“.

NPD-Vienenburg, 26. Januar 2008

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