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15.02.2008

Lesezeit: etwa 1 Minute

Sind die Linken pfiffiger?

Die Aufregung war vorprogrammiert. Die Altkommunisten haben es mit Hilfe der Linkspartei und den niedersächsischen Medien in den hannoverschen Landtag geschafft. Und nun wundert man sich, daß die DKP-Abgeordnete Wegner die Stasi und die Mauer lobt? Was für eine Doppelmoral. Die SPD hatte sich ja vor 1989 selbst mit den Mauermördern eingelassen und blumige Papiere zum gemeinsamen Sozialismus unterzeichnet. Herr Kohl rollte einstmals für Herrn Honnecker rote Teppiche aus.

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Wegner spricht nur das aus, was die Linkspartei denkt. Und die Linkspartei wird vom politischen System gebraucht, um die NPD klein zu halten. Sozialer Protest soll von der Gysi-Partei neutralisiert werden. Daß die Linken sich strategisch in diesem politischen Kampf pfiffiger verhalten, ist offenkundig: Während auf rechter Seite politische Abgrenzung zum Alltagsgeschäft gehört, geht die Linke – der Panoramabeitrag zeigt es – souverän mit diesen Dingen um.

Schließlich der Vorwurf mit der Stasi. Man bräuchte eine, so Genossin Wegner, um die Aushöhlung des Staates von innen zu verhindern. Warum sich die CDU im Landtag so darüber aufregt, ist nicht ganz nachvollziehbar. Oder gilt hier das Gesetz, nachdem gebissene Hunde bellen? Was unterscheidet denn Herrn Schünemann von seinen Stasi-Kollegen der DDR? Bespitzeln, denunzieren – das ist das Handwerk all jener, denen Machterhalt vor Volksherrschaft geht – zu jeder Zeit.

Und hier liegt auch der Unterschied zwischen einer sozialen NPD und einer kommunistischen DKP/Linke mit freundlicher Unterstützung der Systemparteien: Für die NPD steht das Volk im Mittelpunkt der politischen Wollens und keine abstrakte Klassenkampftheorie.

Andreas Molau  

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