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19.11.2008

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Pisa-Studie oder der schiefe Turm von Niedersachsen

Der innerdeutsche Ländervergleich der dritten Pisa-Studie liegt jetzt vor. Offiziell soll der Vergleich zwar erst Anfang Dezember vorgestellt werden, in den Medien wurde aber bereits ausführlich berichtet, nachdem die Ergebnisse von der Kultusministerkonferenz präsentiert wurden.

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Bessere Schulpolitik anzuleiern scheint zu schwierig

Nun mag es durchaus gewichtige Vorbehalte gegen die Methodik und Vergleichbarkeit dieser weltweiten Studie geben, die sicher im Rahmen des Globalismus kulturelle und traditionelle Unterschiede kaum würdigend eher ein sportlicher Wettbewerb sein mag.

Dies ist vielleicht in einem gewissen Rahmen auch innerhalb Deutschlands so. Ein Schlaglicht wirft es auf den Bildungszustand aber dennoch. Die Erklärungen von „Experten“ lassen sich an Einfalt kaum überbieten. Schlechte Familienverhältnisse und hohe Arbeitslosigkeit werden bundesweit als Gründe angeführt. Über die Familienverhältnisse mag spekulieren wer will, aber das fast glanzvolle Abschneiden der mitteldeutschen Länder hat sicher nichts mit Vollbeschäftigung zu tun. In Sachsen – dem besten deutschen Land – klopft jedenfalls seit 4 Jahren eine NPD-Fraktion der Landesregierung kräftig auf die Finger.
Niedersachsen erscheint dabei in einem sehr schlechten Licht.

Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann versucht krampfhaft das schlechte Ergebnis schönzureden, wie der Internetseite ihres Ministeriums zu entnehmen ist. Wirksam eine bessere Schulpolitik anzuleiern wäre dann aber wohl doch zu schwierig. Von Seiten der reaktionär-linken Politikszene (SPD, SED/Linke, Grüne) werden immer wieder längst gescheiterte Schulexperimente vorgeholt. Die CDU hat dem nichts entgegenzusetzen. Nach hinhaltendem, scheinbarem Widerstand wird vieles aus dem Albtraumland „alle sind gleich“ letztlich doch umgesetzt.

Platz 14 – nur Hamburg und Bremen bringen noch weniger – ist das logische Ergebnis einer miesen Schulpolitik, einer miesen Landespolitik überhaupt. Die NPD in Niedersachsen wird von ihrer Forderung nach getrennten Schulen oder zumindest getrennten Klassen für Deutsche und Ausländer nicht locker lassen. Pisa und der schiefe Turm sind ein Synonym für die heutige Politik in Niedersachsen. Die NPD wird dies ändern.

Bildquelle: © Gerd Altmann, PIXELIO

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