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23.12.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ein wirklich frohes Fest zur Sonnenwende

Die kürzeste Nacht fiel in diesem Jahr auf ein Wochenende und passend dazu kamen am Abend des 20.12.08 über 200 volkstreue Deutsche zur traditionellen Feier der Wintersonnenwende zusammen. Wie in den Jahren zuvor luden Gruppen freier Nationalisten dafür auf den bewährten Hof in Eschede. Dass die Teilnehmer diesmal auf Umwegen an den Veranstaltungsort heranfahren mussten, lag an den „Lichtern gegen Extremismus“ die einige besorgte Gutmenschen im Ort entzündet hatten und an der damit verbundenen Polizeipräsenz. Von den Beamten, die uns am Wegesrand höflich um unsere Personalien baten, konnten wir auf Anfrage erfahren, dass sich die Zahl unserer Gegner auf höchstens 200 Demonstranten belief. Ob sie damit die angereisten Antifas meinten oder die Mitglieder des Arbeitskreises „Gemeinsam gegen Extremismus“, wurde nicht ganz klar, denn beide Gruppen hielten ihre Veranstaltungen offenbar getrennt voneinander ab, wie man inzwischen aus der Presse erfahren konnte.

Von diesen Protesten  blieb unser Fest vollkommen unbehelligt und schließlich waren wir es selbst, die mit zahlreichen Lichtern für eine erhabene und friedliche Atmosphäre sorgten. Ein Fackelzug teilte sich und wurde zu einem großen, flackernden Kreis rings um den Holzstoß, den es zu entzünden galt. Mit feierlichen Flammensprüchen wurde dies vollzogen und bald loderte das große Feuer in der Mitte des Kreises. Bei dieser Gelegenheit wurden die Anwesenden gezählt, was die genaue Besucherzahl von 224 ergab. Anschließend begann das was man allgemein hin den gemütlichen Teil einer Veranstaltung nennt. Wer sich nicht draußen am Feuer wärmte genoss den weiteren Abend im Festzelt bei Speis, Trank und Musik. Schon am Nachmittag waren den Angekommenen Waffeln, Kaffee und Kuchen gereicht worden, nun gab es auch Bratwurst, Bier und Met.

So war es letztlich ein fröhliches und erfolgreiches Fest, was Eschedes Bürgermeister Günter Berg natürlich nicht davon abhielt, für die Zukunft weitere Aktionen dagegen anzukündigen. Dabei berief er sich laut Cellescher Zeitung allen Ernstes auf Faßberg, wo man den Kauf eines Landgutes durch den bösen Anwalt Jürgen Rieger verhindern konnte. Nun ja, bekanntlich waren die Anti-Rechts-Aktionen in Faßberg ja so originell gewesen, dass sich selbst ein Moderator von Extra drei darüber lustig machte. Wenn Herr Berg tatsächlich hier anknüpfen will, wie er sagt, nur zu.

Klaus Beissner

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