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16.10.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ein geschichtsbewußter Patriot wie Schimpff gehört in die NPD

Nachdem sich der Leipziger CDU-Landtagsabgeordnete Volker Schimpff lobend über das politische Wirken des am vergangenen Wochenende tödlich verunglückten Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider geäußert hat und ihn als einen der „hervorstechendsten Politiker deutscher Zunge“ würdigte, beginnt die erwartbare Hexenjagd auf den CDU-Mann. CDU-Fraktionschef Steffen Flath und vor allem Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmar tadelten ihren Parteifreund heftig, nachdem der Fraktionschef der Linken, Andre Hahn, kräftig ins Horn des Antifaschismus gestoßen und Schimpff „revanchistische Positionen“ vorgeworfen hatte.

Dazu erklärte der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel: „

Das ist die typische Umfaller-Pose der sächsischen Union. Noch vor zehn Tagen erklärte Steffen Flath die Linke neben der NPD zum politischen Hauptgegner der Union, und nun knickt die Führungsriege der Union vor dem ‚roten Hahn’ ein, nur weil dieser einmal mehr von seinem antideutschen Misthaufen herunterkräht. Was ist Volker Schimpff vorzuwerfen: nichts! Er erinnerte nur daran, daß Jörg Haider in seinen jungen Jahren noch deutschnational dachte und die österreichische Nation, entstanden aus der von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs verwalteten Konkursmasse des Deutschen Reiches, eine ‚ideologische Mißgeburt’ sei. Es ist völlig richtig, daran zu erinnern, daß Österreicher Deutsche sind wie Mecklenburger und Rheinländer, Sachsen und Saarländer. Der sympathische Freidenker Volker Schimpff hat mit seinen Lobesworten für den tragisch verunglückten Jörg Haider bloß daran erinnert, daß der deutsche Volks- und Kulturraum größer als die Bundesrepublik ist.

Ganz besonders bemerkenswert finde ich, mit welcher Klarheit der Leipziger Landtagsabgeordnete dies zum Ausdruck gebracht hat.

So erklärte Schimpff, daß sich Haider ‚zu der einen deutschen Nation‛ bekannt habe, der er auch ‚seine österreichische und Kärntner Heimat zugehörig sah‛, womit Haider sich ‚um unser Volk verdient gemacht‛ habe. Das nun gegen ihn einsetzende Kesseltreiben ist peinlich und ungerecht. Ein geschichtsbewußter Patriot wie Volker Schimpff gehört deshalb in die nationaldemokratische Gesinnungsgemeinschaft und nicht in die halblinke Zeitgeistpartei CDU.“

Dresden, den 14.10.2008

Arne Schimmer
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

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