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29.11.2008

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Ein Türke als deutscher Bundeskanzler ist für Schäuble kein Problem

Seit Jahren versucht die CDU, sich systematisch ihres konservativen Flügels zu entledigen. Der Herauswurf bzw. das Herausekeln ihrer als konservativ geltenden Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann und Harry Nitzsche hätte auch dem letzten konservativen CDU-Wähler zeigen müssen, daß seine Wählerstimme bei der CDU denkbar schlecht aufgehoben ist. Spätestens die Herauswahl des oft als letzter Konservativer bezeichneten brandenburgischen Innenministers Jörg Schönbohm aus dem CDU-Vorstand vor wenigen Jahren hat die Richtung der zukünftigen CDU aufgezeigt.

So wie die Familienpolitik der CDU allenfalls in ihrer Entschiedenheit von der rot-grünen zu unterscheiden ist, herrscht auf beliebigen anderen Politikfeldern – Einwanderung, Sozialreformen, Haushaltssanierung – Übereinstimmung statt Konfrontation. Der Kampf zwischen den Parteien wirkt, wo er aufgeführt wird, hohltönend, ohne wirklichen Grund in der Sache.

Der CDU-Bundesinnenminister geht nun noch einen Schritt weiter: Wolfgang Schäuble kann sich in Zukunft einen türkischstämmigen Bundeskanzler in Deutschland vorstellen. Es sei nur noch „eine Frage der Zeit“, bis ein eingebürgerter Türke ins Kanzleramt einziehe, sagte Schäuble dem Hamburger Magazin „Stern“ laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Ja, warum denn nicht“, antwortete er auf die Frage, ob ein Einwanderer die Bundesrepublik regieren könne. „In den jungen türkischstämmigen Deutschen der dritten Generation steckt großes Potential - wir müssen nur vernünftig damit umgehen“, betonte er.

Für die konservative Wähler- und Mitgliedschaft der CDU sind solche Äußerungen ein weiterer Schlag ins Gesicht. Man kann eigentlich nur hoffen, daß nun auch einmal der letzte Wähler aufwacht.

2009 ist das Superwahljahr: Patrioten und Konservative sollten sich diesmal gut überlegen, ob sie in alter Gewohnheit ihr Kreuzchen wieder bei einer Partei machen, die mit deutscher Interessensvertretung eigentlich schon seit Jahrzehnten nichts mehr gemeinsam hat. Um rechte Wählerstimmen werben und dann vier Jahre links blinken – diesmal darf diese Rechnung nicht wieder aufgehen.

Quelle: http://www.deutsche-stimme.de/ds/

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