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29.11.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Bio ist nicht gleich Bio

Mit Biogasanlagen werden Geschäfte auf Kosten unseres Volkes und unserer Heimat gemacht.

Tausend Jahre Bauernfleiß und das Wirken von Kleinstlebewesen wie Regenwürmer, Bakterien usw. ließen den Ackerbodenkulturzustand (Bodengare) entstehen. Der Humusgehalt bestimmt seit jeher die Qualität des Bodens. So wurde die Ernährung unseres Volkes gesichert. Die heutigen Großkapitalisten interessiert das nicht im geringsten. Sie sind dabei, das Werk unserer Ahnen zu zerstören. Intensive Landwirtschaft vernichtet unser Kulturgut. Für beträchtliche Profite werden dem Boden seine Energiereserven entzogen- maximal und eben nicht optimal. Schwere Landmaschinen verdichten den Boden, bis er förmlich erstickt. Auswirkungen auf Menschen und Tiere sind dabei immens. Gefördert wird das Ganze auch noch mit Steuergeldern.

Das Geschäft mit den Biogasanlagen

Die Idee der Biogasanlagen ist vordergründig eine positive. In den letzten Jahren setzten vereinzelte Landwirte auf diese Art der Energiegewinnung, bei der Abfallprodukte wie Gülle und Mist Verwendung finden.

Mit der Novellierung des Gesetzes über Erneuerbare Energien im Jahr 2004 entdeckten leider auch Großinvestoren den Markt. Vor allem die mit dem Gesetz verbundene Abnahme- und Preissicherheit des erzeugten Stromes über mehrere Jahre erleichterte die Investitionen. Die dadurch entstandenen Megaanlagen - wie beispielsweise bei Penkun - haben jedoch nur wenig mit "Bio" im eigentlichen Sinne zu tun. Die Preissicherheit wird zudem vom Verbraucher durch höhere Stromkosten beglichen, während sich die Banken über satte Gewinne durch Kreditgeschäfte freuen.

Ackerboden als Energieerzeuger

Da Abfallprodukte wie Gülle und Mist für Großanlagen nur begrenzt zur Verfügung stehen, geht man dazu über, andere Rohstoffe wie etwa Mais zu verwenden. Mais ist nämlich auf grund seines Stärkeanteils für so einen Einsatz bestens geeignet.

Immer mehr Landwirte, unter ihnen auch Polen, verpflichten sich in undurchsichtigen Verträgen zur jahrelangen Belieferung riesiger Biogasanlagen. Um die Verträge zu bedienen, vermeiden sie zunehmend den Anbau von Zwischenfrüchten und somit gibt es keine Kulturwechsel mehr – Monokulturen entstehen. Die betroffenen Felder werden für eine ausgewogene Nahrungsmittelproduktion unbrauchbar gemacht. Während man unsere Bauern zu reinen Rohstofflieferanten versklavt, müssen wir unser Getreide vermehrt aus dem Ausland beziehen.

Schädlinge und Krankheiten

Mit Monokulturen wird die rasche Ausbreitung von spezifischen Krankheiten und Schädlingen gefördert. Dem versucht man dann durch ungehemmten Einsatz von Bioziden (Lebenstöter) und durch Genmanipulation entgegenzuwirken. Enorme Belastungen entstehen zusätzlich beim Ausbringen von giftigen Chemikalien, aufgrund ihrer weiteren Verbreitung durch Wind und durch das Eindringen ins Grundwasser. Erste Auswirkungen spiegeln sich im Bienensterben wieder. Doch auch Schmetterlinge, Hummeln und andere nützliche Insekten sind stark gefährdet. Auswirkungen auf uns Menschen sind ebenfalls zu beobachten - Allergien, Hautkrankheiten und Krebserkrankungen sind mittlerweile zu Volksseuchen geworden. Kritiker gehen auch davon aus, daß langfristig die Grundstückspreise in Ackernähe fallen werden und ein beträchtlicher Schaden für den Tourismuszweig entsteht.

Bauerntum als Lebensquell

Gerade in der heutigen von Massenarbeitslosigkeit, Naturkatastrophen und Kriegen geprägten Zeit ist es unerläßlich, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Ein gesundes Bauerntum muß jederzeit in der Lage sein, unser Volk zu ernähren. Biogas kann man nicht essen und Geld erst recht nicht. Ob die derzeit Verantwortlichen das begreifen, ist eher unwahrscheinlich.

Quelle: http://www.npd-mv.de

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