npd-niedersachsen.de

10.12.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Umerziehung: Deutsche Verbrechen sollen noch früher unterrichtet unterrichtet werden

Umerziehung von ganz Klein auf: Deutsche Verbrechen sollen noch "früher unterrichtet" werden.

Immer wenn die Sozialdemokraten in den Umfragewerten abstürzen, muß ein Griff in die antifaschistische Wühlkiste herhalten. So verwundert es nicht, daß sozialdemokratische Bildungsminister neuerdings die altbekannte Forderung erheben, dass an deutschen Schulen künftig wesentlich früher als bisher die Grundprinzipien der Demokratie und die Gefahren von Diktaturen vermittelt werden. Schließlich sind nach über 60 Jahren Umerziehung die Wissensdefizite von Schülern über den Nationalsozialismus zu groß. Nebenbei sollen die Schüler bei zukünftigen Wahlen auf staatragenden Parteien eingeschworen werden, zu denen selbstredend d ie SPD gehört.

Weil Kinder im Kindergarten lieber im Sandkasten spielen als sich Geschichten über das 3.Reich anzuhören und der britische Vorstoß diskriminierende Äußerungen schon im Kindergarten zu registrieren, in Deutschland auf Unverständnis stoßen würde, soll die Jugend ab dem 6. Lebensjahr historisch sonderbehandelt werden.

Bereits in der Grundschule sollen Kinder künftig die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur erlernen. In den fünften und sechsten Klassen könnten Schüler dann auch fundierte Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte, vor allem über die beiden totalitären Systemen in Deutschland erwerben. Die SPD - Bildungsminister von Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Berlin haben jetzt einen entsprechenden Antrag an die Kultusministerkonferenz vorgelegt. Ihr Ziel ist ein bundesweit verbindliches Konzept aller Länder zur "Stärkung der Demokratieerziehung".Es soll für das Jahr 2009 zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes und zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR entwickelt werden. "Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Demokratie beschädigt oder ausgehöhlt wird". Was sich bildungspolisch engagiert anhört, entpuppt sich bei genauerem hinsehen als berechnende Methode zur Absicherung der eigenen Machtbasis.

Gerade Brandenburg und Rheinland-Pfalz belegen bei den Investititonen im Bildungssektor untere Plätze. Wenn Unterrichtstunden ausfallen und Hörsälle überquellen, möchte die hiesige Bildungsministerin Doris Ahnen ihre potentiellen Abwähler mit parteiischen Geschichtslektionen neutralisieren.

SPD-Bildungsexperten verweisen ausdrücklich auf die hohe Zahl rechtsextremistisch motivierter Straftaten in Deutschland, die angesichts der ausufernden Ausländerkriminalität die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen darstellt, die aber bei Bedarf zum Dorn im Auge der Genossen wird. "Kinder und Jugendliche sollen bereits in jungen Jahren erkennen können, dass demokratische Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität niemals zur Disposition stehen dürfen." Bereits in der Grundschule soll eine fundierte Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Gewalt und Intoleranz gefördert werden, während elementare Kenntnisse wie Schreiben, Lesen und Rechnen weiterhin auf der Strecke bleiben. Gerade in Rheinland-Pfalz mit tausenden stationierten US-Soldaten, wäre eigentlich eine frühzeitige Aufklärung der Schüler über US-Kriegsverbrechen viel naheliegender. Denn die deutschen Missetaten liegen in der Vergangenheit, die amerikanischen Verbrechen prägen die Gegenwart.

Der Antrag ist auf Initiative von Brandenburg entstanden und schlägt auch vor, dass der Umgang mit der Geschichte der SED-Diktatur stärker in die Aus- und Fortbildung von Lehrern einbezogen wird. Peinlicherweise wissen gerade junge Lehrer so gut wie nichts über den sowjetischen Vasallenstaat in Mitteldeutschland. Um den demokratischen Schein der politischen Ausgewogenheit zu bewahren und früherer DDR-Bürgerrechtler zu beruhigen, die in der SPD ihre politische Heimat verlieren, soll auch die DDR thematisiert werden. Stärker als bislang sollen Gedenkstätten, Museen und Orte, an denen an Menschenrechtsverletzungen und staatliche Gewaltverbrechen erinnert wird, für den Unterricht genutzt werden. Eigentlich wäre es für die Jugend interessant, mit Augenzeugen alliierter Kriegsverbrechen zu besprechen.

Die Kultusministerkonferenz soll zudem durch Initiativen Kinder und Jugendliche zur Übernahme von Verantwortung in der Schule ermutigen. Dazu müsse das Recht auf Mitwirkung in den Schulen ausgeweitet und besonderes Engagement ausgezeichnet sowie "in Zeugnissen erwähnt" werden. Spätestens wenn der pol itische Nachwuchs grundlegende Fragen nach Identität, Souveränität und Solidarität im deutschen Gemeinwesen stellt, wird es im SPD- Drangsalierungsstaat schnell mit der Toleranz zu Ende sein.

Verantwortlich
Safet Babic
Landespressesprecher

» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: