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23.12.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Erklärung zu den Ereignissen in Passau

Am vergangenen Wochenende wurde der Passauer Polizeichef, Alois Mannichl, von einem bislang Unbekannten niedergestochen. Wegen Äußerungen, die der Täter gegenüber Mannichl getätigt haben soll, werden nun alle normal und national denkenden in Deutschland in eine Art „Sippenhaft“ genommen. Trotzdem die Tat in keinem Zusammenhang mit der NPD steht, haben Vertreter aus Politik und Medien erneut ein Verbot der Nationaldemokraten gefordert.

Zu den Ereignissen und Widersprüchen in Passau, erklärte der Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, heute in Saarbrücken:

„Im Grunde ist es nicht meine Aufgabe, mich zu den Vorkommnissen in Passau zu äußern. Weder hat die Tat irgendetwas mit der NPD zu tun, noch liegt Passau im Einzugsgebiet meines Landesverbandes, noch habe ich sonst irgendeinen Bezug zu den Vorkommnissen. Weil aber nach wie vor ungeheuerliche Verleumdungen gegen die NPD im Raum stehen und auch ich schon mehrfach auf die Vorkommnisse um Mannichl angesprochen worden bin, möchte ich auf einige Punkte eingehen.

Zunächst möchte ich klarstellen, dass die Attacke auf den Passauer Polizeichef selbstverständlich ein feiger Anschlag war. Egal, von wem er verübt wurde und egal, welche Motive zu der Tat geführt haben.

Festzustellen bleibt jedoch nach wie vor, dass über den oder die Täter nichts bekannt ist. Die Mannichl-Aktion jetzt dazu zu nutzen, Stimmung gegen die NPD zu machen, zeigt deutlich, mit welchen Methoden die einzige echte Opposition in Deutschland bekämpft wird. Die Politiker und Medienvertreter, die auf diesen Zug aufspringen, sind weder frei, noch handeln sie gemäß ihrer Pflicht zur neutralen Berichterstattung. Mit Demokratie und dem Gleichheitsgrundsatz hat das nichts mehr zu tun.

Stellen Sie sich folgendes vor. Wie wir wissen, ist die Überfremdung unserer Heimat unter der CDU erst voll entbrannt. In manchen deutschen Großstädten hat man das Gefühl, irgendwo in Anatolien zu sein. Wie wir weiter wissen, werden ständig Verbrechen von Ausländern gegen Deutsche begangen. Kommt nun irgendjemand auf die Idee, die CDU und CSU verbieten zu wollen, weil sie Befürworter der Masseneinwanderung und Überfremdung unserer Heimat sind? Weil sie sich mehr hinter die Fremden, als hinter die eigenen Landsleute stellen?

Wer kommt auf die Idee, die SPD verbieten zu wollen, weil es sicherlich unzählige Kriminelle gibt, die ein SPD-Parteibuch haben oder sich der multikulturellen Idiotie verbunden fühlen?

Wer kommt auf die Idee, die katholische Kirche zu verbieten, weil bestimmt auch genügend Christen wegen Mord, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch in den Zellen deutscher Justizvollzugsanstalten sitzen?

Vielleicht sollten wir auch über ein Verbot der Linken sprechen, weil Peter Sodann behauptet, die BRD sei keine Demokratie. Weil linke Randalierer jedes Jahr unzählige Autos in Brand setzen, plündern, morden und andere Verbrechen begehen. Und weil von diesen antifaschistischen Gewalttätern sicherlich einige ein Parteibuch der Neo-Kommunisten in der Tasche haben?

Die Messerattacke gegen Mannichl mit der NPD zu verknüpfen ist ungeheuerlich und zeigt nur zu deutlich, dass der Zug der Demokratie die Haltestelle BRD längst verlassen hat. Nur weil der vermeintliche Täter etwas vom „nationalen Widerstand“ gefaselt haben soll, was nicht einmal von Zeugen bestätigt werden kann, wird dies mit der NPD verbunden.

Die Presse sollte sich überlegen, was sie will. Zuerst schreibt sie die Zerstrittenheit zwischen NPD und freien Nationalisten herbei und im nächsten Moment wird die NPD für Verbrecher verantwortlich gemacht, die ihr nicht zuzurechnen sind.

Von den Ungereimtheiten ganz zu schweigen. Die Ermittler tappen doch im Dunkeln oder werden an der Nase herum geführt. Da sitzen inzwischen 50 Ermittler. Alles was ermittelt wurde, war, dass es zunächst das traditionelle Lebkuchen-Messer war und es sich jetzt um ein Gartenmesser handelt. Es werden Leute verhaftet und wieder freigelassen, weil im Vorfeld nicht ordentlich ermittelt wurde.

Vielleicht sollte auch hier wieder mehr Rechtsstaatlichkeit walten. Ich bin gespannt, ob die entsprechenden Behörden der Öffentlichkeit einen Täter präsentieren werden. Nach dem Motto „Und wenn es keinen Täter geben wird, dann hat es wenigstens der NPD geschadet“. Und das so kurz vor dem Superwahljahr, welches bekanntlich schon am 18. Januar beginnt.“

Quelle: http://www.npd-saar.de/index.php?s=9&aid=145
 

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