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27.01.2009

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Erfolgreiche Aufstellung der Listen zu Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl

Am 24.01.2009 haben die Nationaldemokraten an der Saar weitere wichtige Weichen für das Wahljahr 2009 gestellt. Am Morgen fanden zunächst die Mitgliederversammlungen zur Aufstellung der Listen für die Kommunalwahlen statt. So wurden die Wahlvorschläge für den Stadtrat Saarbrücken und für die Regionalversammlung Saarbrücken gewählt. Am Nachmittag traten dann die Delegierten zur Aufstellung der Landeslisten zur Landtagswahl am 30. August 2009 und zur Bundestagswahl am 27. September 2009 zusammen.

Zum Spitzenkandidat für den Stadtrat Saarbrücken wurde Peter Marx, Generalsekretär der NPD, gewählt, gefolgt von Bernd Ehrreich und Gerhard Ambrosius. Die Liste für den Stadtrat Saarbrücken umfasst zehn Plätze. Für die Liste zur Regionalversammlung im Regionalverband Saarbrücken wurde der Völklinger und Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, zum Spitzenkandidaten auf Platz 1 gewählt. Auf dieser Liste folgen ihm Peter Marx und Bernd Ehrreich, sowie weitere sieben Kandidaten.

Am Nachmittag eröffnete der Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, den Landesparteitag und begrüßte die Delegierten zu "dem vielleicht wichtigsten Landesparteitag, den die saarländischen Nationaldemokraten seit vielen Jahren durchgeführt haben", so der Landeschef. Gleich zu Beginn machte Franz unmißverständlich klar, in welcher dramatischen Situation wir uns als Deutsche und als Europäer befinden. Franz stellt noch einmal dar, warum es in diesem Jahr auch besonders auf die Nationalen Kräfte an der Saar ankommt und verwies auf den strategischen Kontext:

"Die Landtage Sachsen, Thüringen und Saarland werden ab dem 30. August mit NPD-Fraktionen leben müssen. Dann ist bei der folgenden Bundestagswahl im September alles möglich", erklärte Franz.

Zum Spitzenkandidat für die Landesliste zur Landtagswahl am 30. August schlug der Landes-Chef Peter Marx, Generalsekretär der NPD, vor, der einstimmig gewählt wurde. Marx machte sodann in seiner Rede noch einmal deutlich, was die Kernanliegen nationaler Politik sind. Eine vernünftige Kinder- und Familienpolitik beispielsweise.

"Es ist unerträglich, daß die Regierung Milliarden für bankrotte Banken aus dem Fenster wirft, die unsere Steuergelder im Global-Player-Kasino verzockt haben und für unsere Kinder und Familien soll kein Geld da sein. Die Manager in den Banken bekommen millionenhohe Abfindungen, während die Renten gekürzt werden und das Kindergeld um lächerliche 10 Euro erhöht wird.", führte Marx unter Beifall aus.

Auf Platz zwei der Landesliste wurde ebenfalls einstimmig der Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, gewählt, der in seiner Rede die Notwendigkeit der nationalen Einigung in den Vordergrund rückte und damit weniger die Tagespolitik, als viel mehr die ideelle Motivation nationaler Politik betonte.

"Die selbsternannten Demokraten und Toleranzapostel der Republik haben in ihrem grenzenlosen Multi-Kulti- und Globalisierungswahn in Wahrheit eine Gesellschaft hervorgebracht, der jegliches Gemeinschaftsgefühl aberzogen wurde und die nur auf materieller Grundlage existiert. In Bürgergesprächen kommt immer wieder das Gleiche zum Ausdruck. Die Leute sehnen sich förmlich nach Gemeinschaft, nach einem Wir. Die Bürger werden mit allerlei Quatsch beschäftigt, damit sie bloß die Finger von Politik und Beteiligung lassen. Ich bin fest davon überzeugt, daß das Gefühl der Gemeinschaft, die Emotionalität der Schlüssel zum Erfolg ist. Der Bürger ist nicht blöd. Er merkt sehr wohl, wo Gemeinschaft echt ist, und wo sie künstlich erzeugt und nur als Beruhigungspille eingesetzt wird. Die NPD steht für ein lebensrichtiges Menschenbild und soziale Politik.

Es ist doch aberwitzig, dass man uns vorwirft, wir wollten die Demokratie, also die Volksherrschaft, abschaffen. Auf der anderen Seite aber sagt man ständig, wir stünden nur für unser Volk. Wer, außer uns also, soll denn überhaupt noch für die Volksherrschaft stehen?

Die etablierten Politiker hetzen nicht gegen uns, weil wir die Demokratie abschaffen wollten. Nein, sie fürchten uns, weil wir die Volksherrschaft erst einführen wollen. Denn die Herrschaft einer kleinen Polit- und Finanzkaste ist nicht kompatibel zu der Herrschaft des Volkes.", erklärte Franz sein Anliegen und machte abschließend deutlich, warum die jetzige Aufstellung mit Peter Marx als Spitzenkandidat und Franz als Landesvorsitzendem auf Platz zwei richtig und notwendig ist:

"Wir Nationaldemokraten kämpfen nicht um Posten und Ränge. Unser Ziel ist edler als der Mammon. Wir werden in diesem Jahr für ein Erdbeben in dieser Republik sorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir all unsere Kraft sinnvoll einsetzen. Dazu gehört auch, daß Arbeit und Aufgaben taktisch sinnvoll auf die richtigen Schultern verteilt werden. Wir haben nicht die Pflicht, uns persönlich in gute Positionen zu bringen, sondern wir haben die Pflicht, im Auftrag unseres Volkes alles daran zu setzen, unsere Heimat wieder lebenswert, kinder- und familienfreundlich zu machen. Wir kämpfen nicht für uns, wir kämpfen für die Gemeinschaft."

Nach Franz folgen u.a. die Kandidaten Bernd Ehrreich, Aloys Lehmler und Thorsten Kreis. Nach der Wahl der zehn Listenplätze zur Landtagswahl und einer Unterbrechung des Parteitages folgte die Listenaufstellung zur Bundestagswahl. Hier wurde Frank Franz aus Völklingen als Spitzenkandidat gewählt, gefolgt von Gerhard Ambrosius aus Saarbrücken, Aloys Lehmler aus Lebach, Heinrich Wachs aus St. Ingbert und Robert Schumann aus Losheim am See.

Der Parteitag endete mit einigen Schlußworten des Landesvorsitzenden und dem Lied der Deutschen.

www.npd-saar.de

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