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27.11.2014

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Landesregierung sorgt sich um verjährte Schwulengesetze

Uns Nationalisten wird von Seiten der linksversifften Medien und Parteien gerne vorgeworfen „ewiggestrig zu sein“, wenn wir beispielsweise die traditionelle Ehe als einzige Partnerschaft für förderungswürdig halten, was vor 50 Jahren noch bundesweiter Konsens war. Die rot-grüne Landesregierung ist in ihrer Denkweise demzufolge  bestenfalls steinzeitlich, feierte sie doch „den ersten Schwulen der Weltgeschichte“, der von 1825-1895 gelebt hat. In Augen von SPD und Grünen also ein topaktuelles Thema.

Da man im Dritten Reich die Homosexualität keineswegs offen feierte und Paraden in den 30er und 40er-Jahren des letzten Jahrtausends noch anders aussahen als heutzutage, prangert man heute die Gesetze gegen die offene Auslebung der Homosexualität an, die bis 1945 gegolten haben. Bis 1945? Fast. In dieser Bundesrepublik wurden zumindest all diejenigen freigesprochen, die gegen entsprechende Gesetze vor 1945 verstoßen haben.

Bloß hatten viele Gesetze nach 1945 weiterhin Bestand, wie eben auch Schwulengesetze. Darum geht es auch Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne). Denn alles vor 1945 wurde mit Ausgleichszahlungen, Denkmälern usw. versehen, für das Handeln von SPDCDUGRÜNEFDP nach 1945 fehlen solche Gedenkmaßnahmen hingegen, was wenig verwunderlich ist, da diese verantwortlichen Parteien heute allesamt im Niedersächsischen Landtag sitzen.

Jetzt will die Grüne aber auch alle schwulen Männer um Vergebung bitten, die bis 1994, also bis vor 20 Jahren wegen der entsprechenden Gesetzesverstöße belangt wurden. Man mag ja zu den damaligen Paragraphen stehen wie man will, dass aber ausgerechnet die Justizministerin von Niedersachsen eine vollständige Rehabilitation von damaligen Gesetzesbrechern fordert, sagt viel über den Zustand dieser Regierung aus. Wohin soll diese eingeschränkte Sichtweise führen? Sollen wirklich alle Gefängnisinsassen und sonstigen Verurteilten nur noch mit den Folgen ihres Handels leben müssen, wenn es in der aktuellsten Form des Strafgesetzbuches noch strafbar ist?

Im damaligen §175 hieß es in der Urfassung:

Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Thieren begangen wird ist mit Gefängniß zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.

Unter den „Homosexuellen-Paragraphen“ fiel immer auch die Sodomie. Aber die Grünen haben sich ja bekanntermaßen für jede Form von Sexualität und ihrer offenen Auslebung eingesetzt, sei es das „besondere Verhältnis zu Kindern“, die Tierfickerei (heute von Tierquälern als Zoophilie propagandiert) oder die gleichgeschlechtliche Liebe.

Es ist weiterhin bemerkenswert, dass die Anschläge von Linksextremisten aufs Bahnnetz in Niedersachsen, die Mordversuche nach der HoGeSa-Demo in der Landeshauptstadt oder die Massenfluchten aus dem niedersächsischen Maßregelvollzugsanstalten der Justizministerin scheinbar weniger interessieren als Paragraphen, die vor über 20 Jahren schon abgeschafft wurden.

 (DD)

-Mitteilung des Niedersächsischen Justizministeriums

Photo: Rainbow Picture Productions / pixelio.de

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