Scheidewind weht auf der Heide, Meidewind weht in dem Moor; Ich suche und suche die Stelle, Wo ich mein Herz verlor.
Hier war es, wo ich es verloren, Es muß doch hier irgendwo sein; Es liegt hier im Laube und Moose So mutterseelenallein. Ich suche und suche und suche Und suche wohl hin und wohl her; Ich höre und höre es klopfen, Und finde es nimmermehr. Scheidewind flüstert im Laube, Meidewind flüstert im Gras; Irrkraut wächst auf der Stelle, Wo ich mein Herz vergaß. Hermann Löns (1866 - 1914)
Die Kreisstadt Celle gilt als Tor zur Lüneburger Heide und gehört mit 71.000 Einwohnern zu den großen Städten des Landes. Mit seinen etwa 480 restaurierten Fachwerkhäusern ist die Kreisstadt eine Perle und einen Sommerausflug wert. Besichtigenswert ist auch das Celler Schloß, das im Stil der Weserrenaissance erbaut worden ist und das der Dichter Börries Freiherr von Münchhausen in einem Gedicht verewigt hat:
Ins blinde Fenster hängt ein Sonnenstrahl, So fadenscheinig dünn und so verblichen, Als stammt` er aus dem alten Arsenal Als Rest von einem Sommer, längst entwichen, Da man in diesem niedrigweiten Saal Die Fiedeln hundertmal für uns gestrichen. Längst sind die Königlichen Wirte tot, Längst tot die Gäste, die hier oft gebeten, Nur die Erinnerung läuft im Abendrot Gespenstisch knisternd durch die Goldtapeten, Und rings im Saal steht wartend und devot Die tote Luft und harrt der Majestäten.
25.04.2012, Unterstützungsaufruf des NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel
Kurz vor den Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen gilt es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Die NPD ist die unbequeme und ehrliche Alternative in einer linkslastigen Parteienlandschaft.