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01.02.2016

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Zu Besuch beim Straßenmagazin Asphalt in Hannover - und das Grundrecht auf eine bezahlbare Wohnung

Zu Besuch beim Straßenmagazin Asphalt in Hannover - und das Grundrecht auf eine bezahlbare Wohnung

Die Mitstreiter der NPD Hannover Ost /Laatzen wollten es wissen. Wer sind die unermüdlichen Helfer hinter den Kulissen des Straßenmagazins „Asphalt“. Wer sind die Helfer in der Not unter den Brücken der Stadt? Informationen aus erster Hand kann jeder Bürger beim öffentlichen Stadtrundgang des Vereins Asphalt erhalten. Der Rundgang im Schatten nobler Fassaden führte uns an Orte, wo Obdach- und Wohnungslose keine Randgruppe sind.

Der Rundgang wurde von einem Mitglied des Vereins „Asphalt“ mit unglaublich authentischer Leidenschaft und hohem Maß an Wissen durchgeführt. Dieses Mitglied war selbst in einer prekären Lebenssituation und schaffte es mit dem gemeinnützigen Verein wieder von der Straße in eine sichere Lebenssituation. Respekt! Wir besuchten die Schlafplätze, die Duschräume und Treffpunkte für eine warme Mahlzeit sowie medizinische Ersthilfepunkte. Nebenbei lauschten wir gespannt den anschaulichen, nachdenklich stimmenden Ausführungen. Diese skizzierten die Wünsche und Träume, aber auch Probleme und Schicksale der Obdachlosen, Suchtkranken und Wohnungslosen. Die Wege aus dem sozialen Abstieg, mit Hilfe des Vereins, sind strukturiert und sinnvoll angeordnet worden, aber natürlich nur, wenn der Betroffene aktiv mitarbeitet. Dass finanzielle Probleme die haupt- und ehrenamtliche Arbeit ausbremsen, haben wir geahnt, wobei die Dimension dieser Problematik uns so nicht bekannt war. Spendengelder begleichen mehr als die Hälfte aller Ausgaben, und die Erhöhung des Asphalt-Magazin-Verkaufspreises von 1,60 € auf 2,20 € zeigen dieses eigentlich unnötige Problem. Jedem Besucher des Asphalts wird klar, die Hannoveraner Politik verfolgtandere Prioritäten. Hier aber setzt das Straßenmagazin an. Der landesweite Verkauf dient der lebhaften Kommunikation zwischen allen Bereichen der Bevölkerung. Die Themenwahl des Magazins zielt eben auch deshalb auf alle möglichen Bereiche ab, um breit aufgestellt, jeden Bürger zu erreichen. Der direkte Kontakt mit dem Verkäufer ist ein weiterer elementarer Bestandteil dieser Kommunikationsebene. Das verlorene Selbstbewusstsein und die unantastbare Würde eines Menschen werden stufenweise wiederhergestellt. Begleitet von zehn fest angestellten Mitarbeitern und vielen Ehrenamtlichen, die jeden Monat aufs neue hoffen, dass die Bezahlung abgesichert ist. Die Mitarbeiter und Straßenverkäufer generieren das restliche Kapital durch den Verkauf des Magazins und die darin geschalteten Werbeanzeigen.Die Kooperation mit verschiedenen Beratungsstellen, Kleiderkammern und Notunterkünften rundet die Arbeit ab. Pikant war die Bemerkung zur Kleiderspende. Einige bundesweite Kleiderspenden landen in den Händen profitgieriger Personen, die daraus unter anderem Putzlappen für die Industrie herstellen. Wenn Sie das nicht wollen, dann rufen Sie bitte in der Zentrale des Vereins, Hallerstraße 3 in Hannover, an und es kommt dort an, wo es gebraucht wird. Andere Dinge des täglichen Lebens sind ebenfalls willkommen! Wer Interesse daran hat, diese engagierte Truppe zu unterstützen, der kann dies mit dem Kauf des Straßenmagazins, dem Schalten einer Werbeanzeige in derselben oder durch die Übernahme eines Ehrenamtes tun, ebenso kann man spenden oder Pate werden. Arztpraxen, Beratungsstellen und andere Institutionen mit einem Wartebereich könnten das Magazin für ihre Patienten und Kunden abonnieren.

Einer von ca. 500 Obdachlosen am Braunschweiger Platz in Hannover.

So manch ein Bürger schaut pikiert zur Seite beim Anblick eines nicht vom Glück verfolgten Bürgers. Hinter jedem Obdachlosen, Suchtkranken und Straßenverkäufer steht eine Geschichte, die niemand kennt, somit ist eine vorschnelle anmaßende Beurteilung nicht angebracht. Der Blickwinkel auf diese Problematik hat sich für uns nach dem Besuch erweitert.Wir möchten an dieser Stelle den Mitarbeitern des gesamten Projekts alles Gute wünschen und einen Dank aussprechen für die bis hierher geleistete Arbeit!

Fazit:
Wenn heute Nacht ca. 500 Bürger unter den Brücken Hannovers schlafen, dann haben die Politiker andere Sorgen. Wirtschaftsflüchtlinge und Asyloptimierer sind die bevorzugte Personengruppe, die die ganze Aufmerksamkeit benötigen. Die kontinuierlich ansteigende Zahl der Obdachlosen hat vielfältige Ursachen. Eine Antwort an die etablierte Politik zu den Ursachen lautete:

„Angesichts der Komplexität von individuellen Problemlagen, die zu Wohnungslosigkeit führen, lassen sich zur Erklärung eines Anstiegs der Wohnungslosenzahlen keine eindeutigen Aussagen treffen.“

Das sehen wir jedoch anders - eben nicht durch die CDU-SPD-Grüne-Links vernebelte Politiker-brille.

Die Verknappung des bezahlbaren Wohnraums und die steigenden Nebenkosten sowie prekäre Arbeitsverhältnisse, die zum Leben nicht reichen, stehen ganz oben in der Problematik. Sozialpolitische Fehlentscheidungen in Verbindung mit einer Ausweitung atypischer Beschäftigungen und fragwürdige ALG II-Regelsätze runden das Ursachenbild ab. Wir haben nachgefragt, ob es die von Hilfseinrichtungen geforderten Fachstellen gibt, die den drohenden Wohnungsverlust versuchen zu verhindern. Nein! Dafür gibt es Migrationslotsen, Fahrradkurse für Asylanten, Taxifreifahrten, Schwimmbad-Gutscheine und freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Tendenz steigend) für jeden, der nicht Deutsch spricht oder eben Asylant sein möchte!

Das Pestel-Institut Hannover prognostiziert für Großstädte, dass ca. 250.000 Wohnungen fehlen werden, und wenn die Mieterbund-Prognosen stimmen, werden bis zum Ende des Jahres 2025 eine Million Wohnungen fehlen. Einkommensschwache geben bereits 50 % ihres Einkommens für die Miete aus. Gehören Sie auch zu den 89 % der Deutschen, die der Meinung sind, dass die Bundesregierung versagt hat, dann ist es Zeit für Veränderungen! Die NPD fordert eine wirksame Deckelung der Mietpreise und unterstützt damit den Deutschen Mieterbund.Die momentane Politik ist die Ursache und steht in der Verantwortung, Preisexplosionen auf den Rücken der Geringverdiener und Familien zu verhindern. Dem kommt sie nicht nach. Andere weltweite Baustellen sind wichtiger als der Bürger vor Ort. Wir fordern das Recht auf eine Wohnung als soziales Grundrecht im Grundgesetz.
Welche andere Partei fordert das noch? Keine! Nehmen Sie ganz einfach Kontakt mit den örtlichen NPD-Bereichsgruppen auf und unterstützen den Kampf gegen diese Entwicklung!

Zahlen zur Obdachlosigkeit

(Quelle: BAGW)

  • 335.000 Bürger lebten in Deutschland ohne Wohnung

  • seit 2012 ein Anstieg von 18 %

  • die Zahl der Personen, die „Platte machen“, also ohne jede Unterkunft leben, stieg seit 2012 um 50 % auf ca. 39.000 im Jahr 2014

  • ca. 239.000 Wohnungslose (71 %) sind alleinstehend

  • 96.000 Wohnungslose (29 %) leben mit Partnern und Kindern

  • 9 % sind Kinder und 91 % Erwachsene

  • 72 % der Wohnungslosen sind Männer; 28 % sind Frauen


 

NPD Hannover -Ost -Laatzen

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