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Alle Jahre wieder derselbe Einheitsbrei Drucken E-Post
Dienstag, 11. Dezember 07

Nun ist es wieder soweit! Wir nähern uns mit großen Schritten dem alten Fest der Wintersonnenwende, besser bekannt unter dem christlichen Weihnachten. Damit wäre es für die Radiosender im Norden eigentlich mal an der Zeit entsprechende Lieder zu spielen, aber egal ob öffentlich-rechtlich oder privat – deutsche Weihnachtsmusik Fehlanzeige. Statt dessen bietet sich dem Hörer überall der gewohnte anglo-amerikanische Einheitsbrei, wobei daraus in diesem Jahr auch erst wenige typische „X-mas-Hits“ ausgewählt wurden. Man beläßt es bislang eher bei dem auch sonst üblichen Popkram, ohne jeglichen Bezug zur Vorweihnachtszeit.

Kommt aber tatsächlich mal etwas Passendes zur Jahreszeit, so kann man sicher sein, daß es sich dabei um einen englischen „Klassiker“ handelt. Spitzenreiter in der Hitliste ist dabei nach wie vor das seit den Achzigern gnadenlos heruntergedudelte „Last Christmas“ eines bekannten britischen Schwulenduos. Daß solche und andere kulturelle Auswüchse in unserer Zeit so endlos wiedergekäut werden, kann man getrost als weiteres Beispiel für den Zustand dieser „westlichen Wertegemeinschaft“ anführen.

Es spricht aber auch für sich, wenn deutsche Sender es offenbar überhaupt nicht mehr für nötig halten, zumindest jetzt einmal das poppige Standardprogramm beiseite zu lassen. Schließlich soll Weihnachten ja eine Zeit der Besinnung sein, und das heißt letztlich auch, sich mal wieder auf heimische Traditionen zu berufen. Deutsche Weihnachtslieder gibt es ja genug, aber die sind wohl nur noch für Kirchen und Kinderstuben tauglich, wenn es nach deutschen Radioredakteuren geht. Scheinbar sind sie der Meinung, Jugendlichen und jungen Erwachsenen könnte man so was nicht anbieten, doch ob das ewige Christmas-Gedöns bei jungen Ohren wirklich besser ankommt, kann wohl getrost bezweifelt werden.

Bei nationalen Deutschen kann es jedenfalls nur auf Ablehnung stoßen, und wer Lust verspürt, den betreffenden Redaktionen das auch einmal mitzuteilen, dem seien dafür die folgenden Adressen empfohlen:
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Klaus Beissner (NPD-UB-Hannover)

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Dezember 07 )
 
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