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Klimawandel: Prognosen und regionale Folgen Drucken E-Post
Samstag, 25. Juli 09

Informationsveranstaltung in Achim

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Am vergangenen Mittwoch war der Bremer Klimaexperte Dr. Michael Schirmer als Referent einer Informationsveranstaltung zum Klimaschutz in Achim zu Gast. Diese Gelegenheit nutzten auch einige jüngere Aktivisten der NPD Verden, um die bereits vorhandenen Kenntnisse zum Thema Umweltschutz zu vertiefen.

Dr. Schirmer thematisierte insbesondere die Entwicklung der Erderwärmung und des Klimas auf unserem Planeten, eine verkürzte Winterzeit von drei Wochen, die Zunahme von Sturm und Niederschlag sowie einen Anstieg des Meeresspiegels. Nach neuesten Berechnungen gäbe es bereits in weniger als 20 Jahren durch die Eisschmelze kein arktisches Eis mehr.

Sicherlich ein durchaus interessanter Vortrag, nur leider fehlte das Wesentliche. Die Frage nach dem Warum? Dieses Thema ließ der Referent leider aus. Umweltschützer prangern seit Jahren die zunehmende Industrialisierung an. Sie ist nämlich mitverantwortlich für den 30%igen Anstieg von Kohlenstoffdioxid und Treibhausgasen.

Die fortwährende Globalisierung, vom Raubtierkapitalismus angetrieben, nimmt weder Rücksicht auf das Ökosystem noch auf die Erde selbst. Die Ausbeutung von Natur und Lebewesen hat ihre Spuren hinterlassen. Experten rechnen in den nächsten Jahren mit einem erneuten Anstieg der Temperaturen um weitere 2 Grad. Dies hätte aber bereits weitreichende Folgen u.a. für die Landwirtschaft, die einer der wichtigsten Pfeiler unseres Volkes ist.

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Vermissen ließ der Referent auch Lösungsvorschläge. Zwar ging Dr. Schirmer noch einmal ausführlich auf den Deichbau in unserer Region ein, um dem Anstieg des Meeresspiegels zu begegnen, hier handelt es sich jedoch nur um das Kurieren an Symptomen, nicht aber um die Bekämpfung der Ursache. Sicherlich wären ohne den Deichbau Städte wie Wilhelmshaven, Bremen oder Hamburg schon teilweise unter Wasser. Ausruhen kann man sich auf dieser Erkenntnis nicht.

Wichtige Grundlagen zum Schutz unsere Atmosphäre ist ein Umdenken in der Energiepolitik. Erneuerbare Energien wie z.B. Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke und Windkrafträder müssen stärker gefördert werden. Aber auch auf wirtschaftlichem Sektor gibt es viel zu tun. Ohne staatliche Planvorgaben wird gar nichts funktionieren, solange ohne Rücksicht auf nachhaltige Auswirkungen auf die Umwelt produziert wird. Wichtig ist auch die Ankurbelung der Konjunktur. Daß wir aber bereits heute eine Überproduktion zu verzeichnen haben, scheint die Verfechter des Liberalkapitalismus nicht zu interessieren. Wir müssen weg von dieser Wegwerfgesellschaft und uns mehr darauf konzentrieren, daß die Ressourcen unseres Planeten erhalten bleiben bzw. gefördert werden. Darüber hinaus ist auf Länder wie die USA oder China einzuwirken, die ohne Rücksicht auf Verluste unseren Planeten plündern.

Gehen wir also mit gutem Vorbild voran! Jeder sollte sich einmal Gedanken über seine eigene Verschwendung machen. Jeder von uns sollte über Energieeinsparungen und Ressourcen-Erhalt nachdenken. Wir müssen weg von der Einstellung „was geht mich das an“ und hinkommen zu einer solidarischen Volksgemeinschaft.

Umweltschutz ist Heimatschutz!

Packen wir es also an. Es gibt noch viel zu tun!

NPD-Verden

 
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