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"Meinungsfreiheit auch für Nationalisten!" Drucken E-Post
Donnerstag, 20. August 09

ImageUnter diesem Motto hatte der NPD-Unterbezirk Lüneburg eine Mahnwache in der Stadt Lüneburg am 17.08.2009 von 17.30 - 20.00 Uhr angemeldet.

Zur gleichen Zeit hatte die "Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen" im Verein mit den Gewerkschaften (wie in der Vergangenheit schon öfter) eine Demonstration auf dem Marktplatz angemeldet und auch nur dort genehmigt bekommen. Grund für die linke Demo war ein so genanntes "Flash Mob Treffen" von unbekannten Teilnehmern anläßlich des Todestages von Rudolf Hess.

Eine halbe Stunde, nachdem mir die Auflagen der Stadt Lüneburg am Vormittag des 17.08.2009 ausgehändigt wurden, hatte auch die Antifa schon Kenntnis davon. Was wiederum den kurzen Draht der Behörde zur Antifa belegt.
Die SPD-regierte Stadt sowie die Polizei, namentlich deren Chef Herr Felgentreu, waren nun der Meinung, das Problem der Konfrontation durch räumliche Trennung beheben zu können. Die völlige Fehleinschätzung der Lage durch besagte Herren sorgte für einen Massenauflauf der "Linken" bei unserer Mahnwache. Hier fand ein grober Verstoß gegen das Versammlungsgesetz seitens der "Linken" statt, welches ich noch zur Anzeige bringen werde.
Nach bekanntem und auch einkalkuliertem Ritual benahmen sich die sogenannten Gutmenschen wie vorher gesehen. Wie dressierte Affen, die auf bestimmte Reizungen reagieren, kam der Reflex und man stimmte immer wieder Geheule an, wenn von unserer Seite mit einem Handmegaphon die Stimme laut wurde.
Massiv wurden die "Linken" mit unseren Vorstellungen von Meinungsfreiheit konfrontiert. Aber dieses Privileg billigen diese Gutmenschen nur Ihresgleichen zu, andere Meinungen sind dann Verbrechen. Das Mittelalter lässt grüßen!
Courage ist stets bei wenigen nur zu finden, darauf machte ich die Protestierer aufmerksam. Ob sie sich bei umgekehrten Vorzeichen (20 gegen 350) einer solchen Konfrontation ausgesetzt hätten, um ihre Bürgerrechte einzufordern, darf mit Recht bezweifelt werden.

Nach der erfolgreichen Beendigung unserer Aufmerksamkeitsveranstaltung stellte der Rückweg durch die Stadt die Polizei vor eine schwierige Aufgabe. Sitzblockaden und Sperren der Straßenkreuzungen mussten durchbrochen werden. Es ging rauh und handgreiflich zu. Auf den Einsatz der Knüppel wurde bei den eindeutigen Rechtsverstößen der Antifa bewußt verzichtet, fürchtet man doch seitens der Polizei die schlechte Presse und wahrscheinliche Disziplinarmaßnahmen.
Letztendlich kamen wir an den Ausgangsort zurück. Trotz Belagerungszustand kamen alle Kameraden unbeschadet wieder nach Hause. Für ihren Mut sei noch einmal an dieser Stelle gedankt.

Den Erfolg, den die "Linken" für sich in Anspruch nehmen, kann ich nicht sehen. Sie haben durch ihre Aktionen erst für die Aufmerksamkeit in Lüneburg gesorgt, die wir sonst nie erreicht hätten. Auch die
Landeszeitung und andere Medien haben somit unser Anliegen in die Öffentlichkeit transportiert.
Diese Reaktionen ermuntern uns, in größerer Stärke mit unseren Aktionen fortzufahren und weiterhin auch hier in Lüneburg die Meinungsfreiheit einzufordern.

Manfred Börm
Unterbezirksvorsitzender

 
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